Die lange Nacht der Honigbiene

Der Deuschlandfunk hat der Honigbiene eine sehr interessante Sendung gewidmet. Das Thema wird recht komplex, aber gut verständlich aufgearbeitet.

Neben dem kompletten Skript ist besonders die Hörversion sehr interessant.

Lange Nacht über die Geheimnisse des Honigstaates

Gefunden von Thomas

Imkerei „Der Honigdachs“

Was fliegt denn da?

Der Frühling startet so langsam durch. Die ersten Frühblüher recken die Blüten der Sonne entgegen. Jetzt ist auch die Zeit, wo nicht nur unsere Honigbienen wieder aktiv werden, sondern auch ein Teil der anderen Hautflügler. Aber was fliegt denn jetzt? Und muss ich mir Sorgen machen?

Solitäre Bienen

Mit zu den ersten Besuchern an Krokus, Weide und Co zählen zwei Generallisten unter den Wildbienen.

  • Die gehörnte Mauerbiene (Osmia cornuta)
  • Die rostrote Mauerbiene (Osmia

Beide Arten zählen zu den Hohlraumbrütern und sind sehr friedfertige Arten. Auch wenn sie einen Stachel haben, sind Stiche äusserst selten und kommen nur vor, wenn die Tiere gequetscht werden. Aber selbst da wird die Haut meist nicht durchstochen.

Die Mauerbienen

Die erste der beiden Solitärbienen ist die gehörnte Mauerbiene. Da sie bereits Mitte bis Ende März schlüpfen, benötigen sie recht warmes Wetter. Diese Wildbiene ist noch häufig anzutreffen, besonders gerne auch in der Nähe von Siedlungen.

Gehörnte Mauerbiene (C) Wikipedia

Die Osmia Cornuta tritt meist in einer Gemeinschaft auf, obwohl sie solitär leben. Sie bilden keine Völker, sondern besiedeln die Brutröhren in enger Nachbarschaft.

Die Weibchen sammeln Pollen und geringe Mengen Nektar. Dieser Nahrungsvorrat wird an das Ende der Röhre gelegt. Das Ei plaziert die werdende Mama auf dem Pollenpaket und verschliesst anschliessend die Zelle.

So wird die gesamte Brutröhre gefüllt. Zelle für Zelle und Ei für Ei.
Die hinteren Zellen werden mit befruchteten Eiern belegt. Aus diesen entwickeln sich die Weibchen der nächsten Generation. In den vorderen Zellen werden die Jungs aufgezogen. Sollten Parasiten das Gelege befallen, erreichen sie maximal die Drohnen, die sich ja vorne befinden. Die Weibchen erhalten so eine erhöhte Überlebenschance.

Solitärbienen gelten als effektive Bestäuber für Obst- und Wildblüten. Wobei eine gute Bestäubung auf eine Vielzahl von Insekten angewiesen ist.

Hummeln

Auch die beliebten Hummeln werden im zeitigen Frühling aktiv. Als völkerbildende Bienen finden sich jetzt nur die überwinterten und bereits begattete Prinzessinen.

Erdhummel

Die neuen Regentin im Hummelvolk sucht, wenn die Witterung es zulässt, bereits ab Ende Februar eine Erdhöhle für ihr neues Zuhause. Besonders beliebt sind verlassene Mauselöcher. Die Hummel startet ganz alleine und sorg erst einmal für behagliche Verhältnisse

Nachdem erste Nahrung herangeschafft wurde und in kleinen Wachstönnchen eingelagert ist, legt die Hummel einige Eier auf den Vorrat. Die sich daraus entwickelnden Weibchen sind ein vielfaches kleiner als die Hummeln die wir sonst kennen und fliegen kaum aus. Hummeln haben nur ein recht kleines Entwicklungsfenster und die maximale Volksstärke von 500 Individuen nimmt bereits 100 Tage nach dem Schlupf der neuen Generation wider ab.

Auch Hummeln sind effektive Bestäuber, besonders Tomaten können fast ausschliesslich von Hummeln bestäubt werden. Aber Hummeln können auch ungeduldig sein und beissen seitlich der Blüte ein kleines Loch in den Blütenkelch. Den Nektar „rauben“ sie ohne die Pflanze zu Bestäuben.

Kleiner Tipp: Mit diesem Bestimmungsschlüssel benennen auch Laien recht einfach „ihre“ Hummel.

Haben sie Fragen zu Honigbienen, Wespen, Hornissen oder Wildbienen und Hummeln, versuche ich gerne weiter zu helfen.

gegen Bienesterben – aktiver Umweltschutz

Spenden unter. https://www.gofundme.com/safe-bees

Als Landei im positivsten Sinne streifte ich schon in jugen Jahren durch unsere bergischen Wälder und über die heimischen Wiesen. Das Bienen- und Insektensterben in den letzten Jahren trifft mich desshalb ganz besonders. Unsere Obsternten gehen zurück, die Artenvielfalt wird weniger. In einigen Landstrichen werden Insektenverluste von bis zu 80% gemeldet! Dieser gravierende Rückgang hat einen direkten Bezug auf unsere Nahrungsproduktion (nahezu 2/3 unserer pflanzlichen Nahrung benötigt die Bestäubung durch Insekten) und auf die Biodiversität unserer heimischen Flora (Bestäubung von Wildblumen => Nahrung für Samenfressende Vögle…) und Fauna. (Insekten stellen die erste Nahrungsstufe dar, Insekten => Vögel, Reptilien, Amphihibien => Kleinräuber….) Verschwinden mehr Insekten verschwindet unsere vielfälltige Natur!

Deshalb habe ich mich im Winter 2016 dazu entschlossen aktiv etwas für den Umweltschutz zu tun und halte nun seit diesem Jahr Honigbienen. Unser Garten hat sich bereits verwandelt und blüht an vielen Ecken.

Ich möchte meine Imkerei und mein Wissen nutzen, um Unternehmendie Gelegenheit zu bieten, meine Bienen zu leasen und ebemfalls einen wichtigen Beitrag zur Sicherung unserer Umwelt zu leisten. Doch nicht nur die Umwelt profitiert – mit jedem Bienenvolk trägt unser Partner der sozialen Verantwortung Rechnung – Bienen bestäuben unser aller Obst und Gemüse!

Der produzierte Honig wird den Firmen kostenfrei zur Verfügung gestellt und versüßt Kunden und Mitarbeitern die Zusammenarbeit.

Das Kapital wird noch innerhalb dieses Jahres benötigt um die entsprechenden Infrastrukturen wie Bienenwohnung, Völkeraufbau und Gerätschaften zu finanzieren.

Ich danke euch für die Unterstützung

Der Honigdachs Thomas Beissel

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