Durchlenzung

Immer wieder wird von der Durchlenzung gesprochen. Aber was ist das nun genau?

Durchlenzung ist ein Fachbegriff aus der Imkersprache. Durchlenzung bezeichnent die Zeit im Frühjahr vom Ende der Winterruhe bis zum Aufsetzen des Honigraums. Gleichzeitig beschreibt es auch den Umfang der Tätigkeit der Bienen vom Reinigungsflug und dem Wiederbeginn der Bruttätigkeit. Es beschreibt die erfolgreiche Entwicklung des Volkes bis zum Ende der Aufbautracht.

Kälteeinbrüche und Futtermangel können diese Zeit zu einer kritischen Phase für das Volk machen. Es ist die Zeit des Generationenwechsels zwischen Winterbienen und Sommerbienen.

Die Bienenvölker werden im Herbst auf die Winterzeit vorbereitet. Da wir den Honig entnehmen, werden die Völker mit Futtersirup eingefüttert. Das Futter dient als „Heizöl“ und ermöglicht das Überleben des Bienenvolkes im Winter.

Wenn nun die Königin im zeitigen Frühjahr mit der Legetätigkeit beginnt, sind noch fast ausschliesslich die langlebigen Winterbienen im Stock vorhanden. Während der Durchlenzung vollzieht sich ein Generationenwechsel.

Brutwabe mit Bienenlarven

Durch das steigende Nahrungsangebot in Form von Pollen und Nektar, wird die Königin dazu angeregt, vermehrt Eier zu legen (imkerlich: „stiften“). Die Königin bestiftet immer nur so viele Wabenzellen, wie Pflegebienen vorhanden sind.

Bei Ende der Durchlenzung gegen Ende April, schlüpfen pro Tag zwischen 1000 und 2000 junge Bienen.

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