Krasser Selbsttest mit agressiven Wespen

Die Wespen scheinen dieses Jahr sehr penetrant und nervig zu sein. Immer wieder erreichen mich Berichte zu Attacken auf Menschen und Stiche ohne erkennbaren Grund.

Ich habe den Selbsttest gemacht und war ziemlich schockiert.

Schockiert, weil ich weder gestochen noch gefressen wurde.

Wespen – jetzt mal im Ernst

Die Wespen finden zur Zeit so gut wie keine zuckerhaltigen Nahrung. Den Zucker benötigen die Insekten als Energielieferant für ihre Flugmuskulatur. Ohne diesen Treibstoff sind sie nicht in der Lage, andere Insekten wie Mücken und Fliegen für ihren Nachwuchs zu jagen.

Aggressivität, nach unserem Verständnis besitzen Wespen nicht. Sie haben Verteitigungs und Jagdinstinkte.

Was tun bei Wespen?

Generell erst einmal Ruhe bewahren. Die meisten Nester können gefahrlos an Ort und Stelle verbleiben.

Werden die Wespen im Laufe des Sommers zu aufdringlich helfen die folgenden Tipps zuverlässig:

  • Ablenkfütterung einrichten. Ein Schölchen mit angewchniztenem Obst in einer ruhigennEcke des Gartens lenkt die Wespe von ihrem Essbereich ab. Legen sie regelmässig frisches Obst nach
  • Unterbrechung der Kommunikation. Während des Essen können sie recht einfachvdienerste Wespe, eine Kundschafterin, unter einem Glas gefangen nehmen. Essen sie jetzt in Ruhe zu Ende. Sie haben die Kommunikation der Wespen unterbrochen. DAS Insekt kann jetzt ihren Artgenossen nicht von der Futterquelle (Grillfleisch, Marmelade) „erzählen“. Lassen sie die Wespe nach ihrem Easen bitte wieder frei.

Weitere Antworten zu Wespen und Hornissen finden Sie bei der Imkerei „Der Honigdachs“.

https://der-honigdachs.de/wespen-hornissen-notdienst/

Einfach mal DANKE im Namen der Bienen und Wespen!

DANKE SCHÖN!

Vielen lieben Dank an alle meine Honigkunden, Verkaufsstellen, Wespenherbergen, Hornissenversteher und alle die Menschen, denen ich mit Rat und Tat bei Bienen, Wespen und Hornissen zur Seite stehen konnte und weiterhin werde.

Nun ist es einmal an der Zeit Zwischenbilanz zu 2018 zu ziehen:

Honigbienen und Imkerei

  • Meine Imkerei hat sich gut entwickelt. Von 5 Völkern aus 2017 konnte ich bis jetzt 11 Völker vermehren. Im
  • Frühjahr wurde ich von einer Welle von Anfragen zu privaten Bestäubungsbesuchen überrollt. Da ich leider noch nicht genug Völker hatte konnte ich nur einen geringen Bruchteil davon bedienen. Aber die Gartenbesitzer, die in den Genuß kamen ein Bienenvolk für die Blühperiode der Obstbäume zu beherbergen, freuen sich jetzt über eine Vielzahl an Fruchansätzen in Apfel-, Birnen- und Kirschbäumen. Ich drücke die Daumen, dass die zur Zeit vorherrschende Trockenheit den Bestäubungserfolg nicht komplett zu nichte macht.
  • Der gemeldete Bienenschwarm den ich sichern konnte macht einen beeindruckende Entwicklung durch.
  • Die erste Sommerbehandlung gegen die Varroamilbe konnte ich nach jetzigen Kontrollen über die totale Brutentnahme und Milchsäure erfolgreich durchführen. So habe ich die Möglichkeit auf stärkere, organische Säuren wie die Ameisensäure bis jetzt verzichten zu können. Entwickeln sich die Völker weiterhin so gut, kann ich mich auf eine spannende und tolle Saison 2019 freuen.
  • Besonders viel Spass macht mir die Zusammenarbeit mit Susanne Koch von der Schokoladen Oase in Seelscheid, die meinen Honig in wundervollen, handgearbeiten Pralinen verarbeitet. Wer einen Geheimtipp will…..Die Seelscheider Praline TOHONKA!
  • Leider sind meine ersten Versuche der Königinzucht dieses Jahr etwas misslungen, auch ein Honigdachs lernt halt ständig hinzu. Nächtes Jahr werde ich erneut Zuchtversuche starten, um weiterhin auch für Besucher, eine sanfte und fleissige Biene bewirtschaften zu können.
  • Eine weitere Sparte meiner Imkerei, Bienenpatenschaften und eingene, gemietete Bienenvölker zur Förderung der Imkerei und zum Schutz und Vermehrung der Bienenvölker konnte ich dieses Jahr bisher noch nicht der Art stärken wie Anfang des Jahres geplant war. Hier ist noch Luft nach oben. Infos dazu auf www.deine-biene.de

Wespen und Hornissen:

Im November absolvierte ich die Fachkundeprüfung zur heimischen Hautflüglern und darf mich seit dem Wespen- und Hornissenberater nennen. Ich bin von diesem Bereich meiner Imkertätigkeit geradezu überwältigt!

Auch wenn ich, zugegebener Massen, den Aufwand zu Beginn der Saison sehr unterschätzt habe, erfüllt mich eine erfolgreiche Umsiedlung mit einer solchen Befriedigung wie sonst kaum etwas.

Neben zahlreichen Beratungen über E-Mail, Chat, Telefon oder auch in verschiedenen Gruppen auf Facebook, durfte ich auch vielen Wespen zu einer neuen Heimat verhelfen.

Ausdrücklich möchte ich mich bei allen Ratsuchenden für das Verständnis und die Bereitschaft zu den Versuch eine „Koexistenz“ zwischen Mensch und Wespe bedanken. Mich hat es beeindruckt, wie viele Tiere an Ort und Stelle verbeiben dürfen.

DANKE!

Ich werde weiterhin für eure und ihre Sorgen um Wespen und Hornissen da sein. Das ist ein Versprechen!

Abschliessend möchte ich doch eine Bitte plazieren.

Jede Imkerei, jeder Wespenberater und Hornissenflüsterer lebt von den Erfahrungen von Menschen mit denen zusammengearbeitet wurden. Ich freue mich über Bewertungen auf meiner Facebookseite oder auf Google.

Schmilzt nicht dahin, ich freue mich weiterhin auf euch.

Euer Honigdachs Thomas

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